Webdesign für cultur3, Beitragsbild

Web-Design – cultur3 & CMS-Systeme im Allgemeinen

Web-Design – cultur3 & CMS-Systeme im Allgemeinen. Nach dem Logo und dem Flyer durfte ich für cultur3 noch eine Website umsetzen. Ich bin kein Website-Profi, erstelle prinzipiell nur einfachste Seiten und betrachte das jeweils als Lernprojekt.

Ich gehe dabei so vor, dass ich mir eines der unzähligen Grundthemes aussuche, das die Kriterien erfüllt, die ich gemeinsam mit dem Kunden definiere. In einem nächsten Schritt passe ich dann das CSS-File des Grundthemes an das Corporate-Design an und erweitere die Website um die gewünschten Plugins. Arbeiten tu ich grundsätzlich mit WordPress – eine Open Source-Software, die sehr verbreitet, gratis und aus meiner Sicht extrem nutzerfreundlich ist.

Website-Systeme stufe ich banal in drei Kategorien ein:

  • Die kostengünstigste beinhaltet all die Anbieter, die vordefinierte Systeme mit Abos vermieten. Dazu gehören Wix, strikingly, jimdo und viele, viele weitere. Solche Lösungen empfehle ich meistens Kunden, die temporäre Homepages benötigen, ein sehr geringes Budget haben oder deren Bedürfnisse technisch sehr einfach zu lösen sind. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung ist, dass man sich kaum um die technische Pflege des Systems kümmern muss – die Updates werden vom Vermieter des Systems vorgenommen. Aus meiner Sicht ein Nachteil: Wenn man mit dem Anbieter unzufrieden ist oder er den gewachsenen, technischen Anforderungen nicht mehr entspricht, kann man die Homepage nicht einfach umziehen und beginnt nahe bei Null.
  • In die nächste Stufe – fürs mittlere Budget – gehören für mich all die Open Source-Lösungen. Dazu gehören neben dem bereits erwähnten WordPress weitere Systeme wie Joomla!, Drupal, Typo3 und viele weitere. Mit diesen Lösungen kann man praktisch alles umsetzen, was kleinere bis mittlere Betriebe benötigen: konfektionierte Websites, Webshops, mehrsprachige Seiten, Anbindungen an Dienste Dritter, unzählige Plugins, usw. Aber man muss sich aus meiner Sicht etwas mit der Materie beschäftigen und ein gewisses Mass an technischer Versiertheit mitbringen – man lernt im Prinzip ein neues Computer-Programm und das muss man wollen; sonst wird’s harzig und frustrierend.
  • In die dritte Stufe gehören für mich all die High-End-Systeme, die technisch extrem anspruchsvoll sind. Sei es weil sie unterschiedliche Medien abdecken (Redaktions-Systeme zum Beispiel), für extrem umfangreiche Websites ausgelegt sind oder sicherheitstechnisch sehr hohe Anforderungen erfüllen müssen. Auf diese Stufe gehe ich nicht weiter ein – das ist ein Fall für exzellente Projektleiter, notable Budgets und solche Projekte können mehrere Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen.

Ich bewege mich primär in einem kleinen Randbereich der zweiten Stufe und bin – ganz offen – kein Profi und ich biete keinen Support an. Für anspruchsvollere Dinge empfehle ich unbedingt den Gang zu einem professionellen Anbieter, wie zum Beispiel artd-Webdesign, mit denen ich im Moment ein anderes Projekt für einen Kunden umsetzen darf. Das kostet etwas mehr, aber man ist in guten Händen. Wählt euren Anbieter mit Bedacht und schaut nicht nur auf den Preis, sondern auch wie und wie schnell jemand kommuniziert, mit welchen Systemen er arbeitet, ob euch diese Systeme entsprechen, wie er auf eure Bedürfnisse eingeht und welche Leistungen ihr zum offerierten Preis erhaltet. Ihr geht eine längere Partnerschaft mit jemandem ein und das will gut überlegt sein.

Aber dafür, dass ich diesen Beitrag eigentlich cultur3 widmen wollte, habe ich einen grossen Bogen gemacht. Anbei noch ein paar Screenshots von der fertigen Homepage, danke fürs Lesen und einen wunderbaren Wochenstart!

 

cultur3 – Startseite der Website in der Screenversion

 

cultur3 – Beitrags-Seite der Website in der Screenversion

 

cultur3 – Beitrags-Seite der Website in der Mobile-Version