Buchgestaltung Die Frau im Zug – Beitragsbild

Buchgestaltung – Die Frau im Zug

Buchgestaltung – Die Frau im Zug. Für den Vidal Verlag durfte ich vier Bücher gestalten; ich werde sie der Reihe nach in verschiedenen Beiträgen vorstellen. Mit dem Fokus nicht auf dem Inhalt, sondern auf meiner Arbeit – hier wird nicht gespoliert. Ich beginne mit der Anthologie «Die Frau im Zug».

Ein Hinweis vorab: Am Samstag, 8.11.2017 von 15:00—18:00 Uhr findet die Buchvernissage zu allen vier Büchern in Winterthur statt. Weitere Informationen und Details findet ihr auf der Homepage des Vidal Verlags. Geht hin wenn ihr mögt! Und falls ihr am 8. nicht könnt: Die Seite wird laufend um weitere Lesungen ergänzt.

So. Und nun zur Buchgestaltung.

Bei der Buchgestaltung gibt es aus meiner Sicht grob drei Aspekte:

  1. Das übergeordnete Gestaltungskonzept: Das schafft nicht nur Wiedererkennung für den Verlag, es hilft auch den gestalterischen Aufwand in Grenzen zu halten, weil gewisse Parameter definiert sind und man nicht immer bei Null beginnt. Gewisse Verlage halten das so, andere nicht. Ich persönlich finde übergeordnete Gestaltungskonzepte prima wenn sie gut sind. Aber was ist ein gutes Konzept? Ganz grob: Ein gutes Konzept hilft, ein schlechtes steht im Weg.
  2. Das Buch selbst. Bucheinband, Satzspiegel, Texthierarchien, etc.
  3. Die Darstellung des Buches in anderen Medien. Konkret: das E-Book. Auf diesen Punkt gehe ich in diesen Beiträgen nicht vertieft ein, weil ich zum Zeitpunkt der Gestaltung noch nicht über die notwendige Software verfügte und sich der Vidal Verlag darum gekümmert hat. Mittlerweile habe ich aufgerüstet.

Nun ein paar Worte zu den einzelnen Punkten.

Das übergeordnete Gestaltungskonzept

Ich achte jeweils darauf, das gewisse Elemente fix sind. Bei «meinen» Büchern vom Vidal Verlag sind das:

  • der Stand des Logos auf dem Buchrücken.
  • der Einsatz derselben Schrift für die Grundtexte – davon ausgenommen habe ich den Buchtitel, weil dort aus meiner Sicht etwas Spielraum gut tut. Für Bücher vom Vidal Verlag verwende ich jeweils die Times – sie ist gut lesbar, ökonomisch im Platzverbrauch und eine Schrift, die auf jeder Computerplattform vorhanden ist. Letzteres kommt der Adaption der Bücher als E-Books sehr entgegen.

Hier zwei Bilder zu Veranschaulichung der oben genannten Punkte.

 

Gestaltungskonzept – Bucheinbände

Gestaltungskonzept – Buchrücken

 

Die Buchgestaltung

Allein über den Einband könnte man ein Buch schreiben, ich verweise gerne auf den Beitrag mit den unterschiedlichen Entwürfen für das Buchcover «Die Frau im Zug». Aber für mich im Fokus stand das Auffallen, anders zu sein als die Konkurrenz im Bücherregal und eine Idee hinter der Gestaltung zu haben. Ich glaube, das ist mir bei diesem Buch gelungen. Aber meine Entscheid-Möglichkeit ist beschränkt: Ich kann nur darüber entscheiden was ich den Kunden schicke.

Zur Gestaltung des Inhalts: Anthologien sind für eine Roman-Form typografisch eher anspruchsvoll, weil sich die Textarten, Titel-Längen und -Formen jeweils stark unterscheiden. Was dazu kommt ist die Nennung der Autorinnen und Autoren im Inhalt und im Inhaltsverzeichnis. Ich habe mit möglichst wenig optischen Mitteln versucht, diese Ansprüche grafisch zu lösen.

 

Buchgestaltung – Inhaltsverzeichnis

Buchgestaltung – Kapitelanfang 1

Buchgestaltung – Kapitelanfang 2

Buchgestaltung – Kapitelanfang 3

 

That’s it. Herzlichen Dank an Fatima Vidal vom Vidal Verlag für den tollen Auftrag! Und bei Interesse: Das Buch bestellen kann man hier.

 

Buchgestaltung – Die Frau im Zug

 

1 Kommentar zu „Buchgestaltung – Die Frau im Zug“

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