Grafik

Grafik: Oft ist Grafikern und Grafikerinnen die Gestaltung wichtiger als der Inhalt. Doch bleibende Eindrücke und herausragende Resultate erreicht nur, wer Inhalt, Design und Form aufeinander abstimmen kann. Deshalb bin ich nicht nur versierter Grafiker – ich habe zusätzlich ein Diplom als Texter/Konzepter sowie mehrjährige Erfahrung in der Kommunikation. Ich kann gut beurteilen, ob das, was Sie wünschen, auch das ist, was Sie benötigen.

Grafik: meine Arbeitsweise

Für ein optimales Resultat ist Ihre Vorarbeit ungemein wichtig:

  • Wen möchten Sie ansprechen?
  • Was möchten Sie mitteilen oder erreichen?
  • Wie teilen Sie es mit?
  • Welche Gefässe nutzen Sie für welche Inhalte?
  • Warum sollte Ihr Publikum Ihnen zuhören oder Ihrem Impuls folgen?
  • Wie viel darf was kosten?
  • Wie viel Zeit haben wir?
  • Wer entscheidet worüber?

Je nach Aufgabenstellung oder Produkt ergeben sich andere oder zusätzliche Fragen. Nehmen Sie sich die Zeit dafür, denn wenn etwas scheitert, dann liegt es an Ungeklärtem oder Unrealistischem in den obigen Schlüsselfragen.

Wie bei der Illustration arbeite ich auch in der Grafik möglichst lange mit groben Rohentwürfen um den Aufwand und damit die Kosten tief zu halten. Es geht in diesem Stadium nicht um das perfekte Endprodukt, sondern um eine Diskussionsgrundlage. Diese wird dann laufend angepasst und weiter verfeinert bis wir dort sind wo wir hinwollen: Bei der finalen, punktgenauen und schönen Grafik – die zum Inhalt passt.

Für grosse und kleine Anliegen: Fragen Sie mich an. Ich freue mich.

Grafik, Dienstleistungen

Nicht abschliessend – und am liebsten in Kombination mit Konzept, Beratung und Illustration:

Grafik, Referenzen

Politische Kampagne für die Initiative «Vaterschaftsurlaub jetzt!»

Grafik, Logo-Design für die Initiative Vaterschaftsurlaub jetzt. Kinderwagen mit Mars-Symbol.

Nicht zu verwechseln mit der Abstimmung über den Vaterschaftsurlaub im September 2020 – dafür habe ich nicht gearbeitet. Aber zurück zur Initiative: Für das Initiativ-Komitee – bestehend aus rund 140 Organisationen – durfte ich diese Kampagne konzipieren. Der Auftrag beinhaltete die Gestaltung des Logos in drei Sprachen und zahlreiche Adaptionen: Vom Luftballon über Give-Aways, Kugelschreiber, hin zu Postkarten und Unterschriftenbögen in drei der vier Landessprachen der Schweiz. Besten Dank an Travail.Suisse für den tollen Auftrag und die gute Zusammenarbeit.

Blog-Beiträge zur Kampagne

Buchgestaltung und Eigenprojekt: Das Murifeldbuch

Grafik, Murifeldbuch – Buchrücken mit Schriftzug «Murifeld», gesetzt aus den Flattermarken
Grafik, Murifeldbuch – unbedrucktes Buchcover aus Graukarton
Grafik, Murifeldbuch – Vorsatz mit dem Übersichtsplan der ganzen Siedlung.
Grafik, Murifeldbuch – Titelseite innen
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit Inhalt aus dem Geschichtsteil
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit Inhalt aus dem Teil über das Kooperationsmodell, gedruckt auf Recyclingpapier
Grafik, Murifeldbuch – Titelseite der Portraits
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit einem Portrait des Berner Musikers Bruno Dietrich und seiner Gitarre
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit einem Portrait der Berner Künstlerin Annemarie Flückiger
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit einem Portrait der Rentnerin Hedi Miehle
Grafik, Murifeldbuch – Innenseite mit einem Portrait der Grafikerin Flavia Marisa Schnyder
Grafik, Murifeldbuch – Rückseite mit unbedrucktem Graukarton

Eigentlich mehr als eine Buchgestaltung. Viel, viel mehr: Das Buch ist ein 400-Seitiges Eigenprojekt über die städtische Wohnbausiedlung Murifeld in Bern. Das erste Kapitel beschreibt die Geschichte der Siedlung, das Zweite das Kooperationsmodell – eine ganz eigene Organisationsform zwischen den Bewohnenden und der Stadt Bern – und das Dritte beinhaltet 157 Beiträge von Menschen, die einen Bezug zur Siedlung haben. Vom Dreijährigen bis zum Stadtpräsidenten. Und fast alle Porträt-Fotografien stammen von mir.

Konzeption

Konzipiert und gedruckt habe ich das Buch mit der Druckerei Tanner in Langnau. Das erste Kapitel ist auf gestrichenem, glänzendem Papier gedruckt (Quatro Gloss glanzgestrichen, 130g/m2). Papier dieser Art wurde in der Zeit verwendet, in der die Siedlung erbaut wurde. Das Kapitel mit dem Kooperationsmodell ist auf Recycling-Papier gedruckt, das für Reibung und Arbeit steht (Gobi Recycling Design, 140g/m2) und die 157 Beiträge sind auf Papier gedruckt wie es heute Verwendung findet: «Genesis blauer Engel», 120g/m2. Alle Papiere sind von der schweizer Firma Fischer Papier.

Die Siedlung wurde im Lauf der Jahre sanft renoviert und die Bewohnenden hatten in vielen Dingen ein Mitspracherecht. Das liess Raum für Kreativität und hielt die Mieten der vielen Sozialwohnungen tief. Deshalb ist auch um das Buch nicht mehr, als für ein Buch nötig ist: Zwei unbedruckte Deckel, die man selbst gestalten kann, und ein offener Rücken. Die Schrift auf dem Buchrücken ist übrigens nicht gedruckt. Das sind die clever arrangierten Flattermarken.

Verkauf und Hintergrund

Das Buch ist in zwei Ausführungen erhältlich: Die oben beschriebene Sonderauflage und die weniger schöne, aber endlos verfügbare Variante als Book on Demand. Hier.

Doch das Buch ist eigentlich kein Buch. Es ist eine vorbereitete, schlummernde Kampagne falls man sich einmal gegen Sanierungs- und vermeintliche Aufwertungspläne zur Wehr setzen will: hochaufgelöste Bilder, ein riesiges Netzwerk, Inhalt ohne Ende und ein Produkt mit dessen Verkauf man sich die Kampagne finanzieren kann.

Ich denke meine Projekte gerne durch.

Alle Blog-Beiträge zum Murifeldbuch

Gestaltung eines Buchcovers für die Doktorarbeit von Dr. Daniel Lis

Jewish Identity among the Igbo of Nigeria. Entwurf für ein Buchcover für die Doktorarbeit von Daniel Lis. Baum in Form einer Menora, Farben der ehemaligen Republik Biafra.

Die jüdische Identität der Igbo in Nigeria. Das Thema ist heikel, denn es war inhaltlich Teil eines sehr, sehr üblen Bürgerkrieges. Und solche Wunden heilen nur langsam. Mir war es ungemein wichtig möglichst friedliche Symbole dafür zu verwenden: Ein Baum in Form einer Menora. Und die eingesetzten Farben entsprechen jenen, der Flagge der ehemaligen Republik Biafra.

Aber Frieden verkauft sich offenbar schlecht. Der Verleger entschied sich ein anderes Cover für das Buch zu verwenden.

Buchcovers und Buchgestaltungen für den Vidal-Verlag

Grafik, Buchcover und Buchgestaltung für «Die Frau im Zug», erschienen im Vidal-Verlag
Grafik, Buchcover und Buchgestaltung für «Warum muss der Mann immer das Jogurt sein?», erschienen im Vidal-Verlag
Grafik, Buchcover und Buchgestaltung für «Ödipus im Hier und Jetzt» von Jean Willi, erschienen im Vidal-Verlag
Grafik, Buchcover und Buchgestaltung für «Der Sklave der Wikingerin», erschienen im Vidal-Verlag

Ursprünglich nicht als Serie geplant, aber aus einem werden zwei … und dann werden’s immer mehr Bücher. Ich habe dazwischen noch andere Ausgaben gestaltet, die ich jedoch nicht konzepttreu umsetzen konnte; Wünsche der Schreibenden. Ich schätze die einfache, strenge Visualisierung von Ideen. Besonders wenn der Inhalt nicht so streng ist ergibt sich ein schöner Kontrast. Ein weiteres, grosses Plus ist, dass sich die Covers in ihrer Einfachheit stark vom restlichen Sortiment in den Buchhandlungen abheben. Danke für die gute Zusammenarbeit und dein Vertrauen Fatima!

Sensibilisierungs-Kampagne für die Berufe der Schweizer Armee

Grafik für die Berufe der Schweizer Armee. Übersichtsplan des Ausstellungszeltes an der Air14 in Payerne.
Kampagne Personalmarketing V – Bereich der zivilen Berufe
Besucher und Standpersonal mit Kampagnen-Shirt

Je nach Funktion dauert es wegen der Ausbildung sehr, sehr lange, bis die Angestellten ihre Aufgabe vollumfänglich ausüben können. Das und eine Häufung von Pensionierungen in den kommenden Jahren bewog die Schweizer Armee dazu, aktiver über ihre Berufe zu informieren. Ich erarbeitetete das Erscheinungsbild, drei Submarken und alle Medienumsetzungen bis hin zum Kampagnen-Launch mit einem Messestand an der AIR14 in Payerne.

Die meisten Elemente in der Ausstellung waren – wie das ursprüngliche Logo – auf Quadraten aufgebaut.

Blog-Beitrag zur Kampagne

Plakatentwurf für das Theater «Ver-Ding» der Theatercompany «Texte und Töne»

Grafik, Plakatentwurf für das Theater Ver-Ding der Theatercompany Texte und Töne

Das Theaterstück «Ver-Ding» behandelt die traurige Geschichte der modernen Leibeigenen der Schweiz: den Verdingkindern. In die definitive Auswahl schaffte es ein anderer Entwurf. Ich hätte den hier gewählt. Gestaltet für die Theatercompany Texte und Töne.

Plakatserie für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS)

Sirenenalarm Plakat für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS. Handlungsanweisungen wie man sich bei einem Alarm zu verhalten hat.
Bevölkerungsschutz Plakat um das Bedarfsgestützte Konzept der Hilfe in Notlagen zu erklären. Schweizer Sackmesser mit den verschiedenen involvierten  Organisationen

Spotlight auf zwei Sujets einer Plakatserie im Weltformat für das BABS. Es waren je vier Sujets in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Beide Entwürfe wurden abgeändert produziert – hier abgebildet ist der Directors Cut. Gestaltet und umgesetzt während meiner Anstellung im ZEM.

Grafik, Logo-Design für die Band «Lost Letters for Lucy»

Grafik, Logo-Design für die Band Lost Letters For Lucy

Auf ronorp bin ich auf die Band gestossen, für die ich ein tolles Logo gestalten durfte. Seither haben sie mehrere Alben produziert und den Golden Kayak Award in der Kategorie «Best Band 2015» gewonnen. Ein paar Musikproben finden sich hier. Rock on, Lucy – und herzlichen Dank für das tolle Projekt!

Blog-Beiträge zum Logo

Grafik, Logo-Gestaltung für das Hotel «Auberge La Plaine» in Chabrillan bei Crest, in Frankreich

Grafik, Logo Auberge La Plaine. Ganzer Schriftzug.
Grafik, Logo Auberge La Plaine. Kurzform «LP» für Fav-Icon und als Profilbild auf den Sozialen Medien.

Logo-Gestaltung für die Auberge La Plaine. Der Schriftzug ist kein Custom-Font, er ist von Hand gezeichnet. Darauf habe ich ihn vektorisiert und verfeinert. Vom Stil her ist das Logo den alten, französischen Schriftenmalereien nachempfunden – wie jenen von Dubonnet oder Ricard. Oben das ganze Logo, darunter die Kurzversion für das Fav-Icon und als Profilbilder für die Accounts in den sozialen Medien.

Flyerserie für die Waldparty der Freien Bühne Bern

Flyerserie der Waldparty in Bern. Verschiedene Sujets über Jahre hinweg zu unterschiedlichen Ausgaben der Party. Oberthema war das Rotkäppchen und der Wolf.

Manchmal steht ein Konzept vor der Gestaltung und manchmal ist es umgekehrt: Flyerlinie für die legendäre Waldparty. Viele Besucherinnen und Besucher erschienen aus Freude am Ansatz spontan als Rotkäppchen oder Wolf. Die Partys gibt’s schon längts nicht mehr, dennoch hängen viele dieser Flyer noch an irgendwelchen Kühlschränken oder sind sogar eingerahmt. In schöner Erinnerung ans Kennenlernen der besseren Hälfte mit der man heute Kinder hat. Good old times.

Magazingestaltung «Textin»

Grafik, Magazingestaltung. Abgebildet sind drei Cover und zwei Inhaltsseiten von textin, dem Magazin der Schreibszene Schweiz

Textin war das Magazin der Schreibszene Schweiz, als diese noch unter der Leitung von Fatima Vidal war. Gedacht als Magazin rund um die Profi- und Laienschreibe. Erschienen sind leider nur drei gedruckte Ausgaben, denn der Absatzmarkt für solche Produkte ist in der Schweiz ein hartes Pflaster. Erstellt habe ich das Layout-Konzept, die Titelillustrationen und schliesslich die Umsetzung. Ein schönes Magazin, das mir sehr viel Freude bereitet hat – Danke Fatima!

Fahrzeugbeschriftung für die Signal AG, Konzeptentwurf

Grafik, Fahrzeugbeschriftung.Entwurf für die Planen der Lastwagenflotte der Signal AG

Ursprünglich wurde ich für die Gestaltung einer LKW-Plane, bzw. einer Lastwagen-Blache angefragt. Natürlich denkt man da noch weiter und versucht etwas für alles zu machen.

Ausstellung «Les instants d’un voyageur»

Grafik, Ausgewählte Medien der Ausstellung "les instants d'un voyageur"
Impression der Ausstellung "les instants d'un voyageur"

Wenn einer eine Reise tut … Dann kommt er in diesem Fall zurück und macht darüber eine Ausstellung. Samuel Schläfli reiste fünf Monate durch Nordafrika, den Nahen Osten und Kurdistan. Dabei dokumentierte er laufend Eindrücke in Form von Fotografien und Texten. Die Ausstellung fand im Kuratorium der «Mitte» in Basel statt. Das visuelle Konzept sollte ein schlichtes sein, die Inhalte zur Geltung bringen und auf mehrere Medien adaptierbar sein: Print, Ausstellung, interaktive Medien, Web und Film.

Der Logotype beinhaltet den Namen «les instants dʼun voyageur». Dabei fassen zwei Klammern die Augenblicke des Erlebten ein. Diese wurden als Kombination mit jeglichen Bildern wieder aufgegriffen und als illustratives und fokussierendes Element variabel eingesetzt. Das Konzept beinhaltet auch eine rote Linie: Sie symbolisiert den Reiseverlauf im Flyer, den Karten und leitet die Besucher als roter Faden durch die Ausstellung.

Realisierte Medien: Banner, Flyer, Website, Plakate, Konzeptbeschrieb, Ausstellungsdokumentation und Visual.

Mehr Referenzen? Gern. Hier geht’s zu allen Grafik-Einträgen auf meiner Website.

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